Einzeltitel

 

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»Ich bin ein Gott«

Volker Friedrich
im Gespräch mit Karl R. Popper,
Max Bense, Gianni Vattimo,
Richard Rorty, Neil Postman,
Stanley Rosen, Carl Mitcham

197 Seiten, Broschur
Euro 18,00; SFr 35,00
ISBN 3-924963-68-1

 

Die Interviews zeichnen ein lebendiges Bild vom Denken
führender Köpfe westlicher Geisteswissenschaften


Kurzdarstellung

Die Interviews zeichnen ein lebendiges Bild vom Denken der führenden Köpfe westlicher Geisteswissenschaften. Leitlinie in den Gesprächen war dabei, daß die Befragten ihre Gedanken klar und verständlich äußern, damit auch dem weniger vorgebildeten Leser ein Zugang zu ihren Theorien ermöglicht wird. So entstand eine populärwissenschaftliche Einführung in wichtige Grundlagentheorien der Gegenwartsphilosophie. Die Befragten kommen wohl aus ganz unterschiedlichen Denkschulen, doch eint sie, jeder auf seine Weise, der Verzicht auf dogmatische Setzungen und Letztbegründungen. Kurze Einführungstexte des Herausgebers erleichtern den Einstieg in die einzelnen Interviews sowie das Verständnis der diskutierten Kernfragen. Das Buch ist als Ergänzung und Fortführung des 1986 erschienen Bandes Französische Philosophen im Gespräch von Florian Rötzer gedacht. Deshalb liegt der Schwerpunkt bei diesem Band auf den englischsprachigen Wissenschaftlern.

Inhalt

Vorwort von Volker Friedrich
Karl R. Popper: Das Leben ist immer ein bißchen gefährlich
Max Bense: Denn Liebe ist die Zahl, die Einheit heißt
Gianni Vattimo: Lebt weniger intensiv!
Richard Rorty: Was können wir ändern?
Neil Postman: Was der Computer zerstören kann
Stanley Rosen: »Ich bin ein Gott«
Carl Mitcham: Chancen der Ironie
Biobibliographische Notiz

Zu den Autoren

Max Bense, geboren am 7. Februar 1910 in Straßburg, gestorben am 29. April 1990 in Stuttgart; war bis zu seiner Emeritierung Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Technischen Hochschule in Stuttgart; Veröffentlichungen (Auswahl): Quantenmechanik und Daseinsrelativität, 1938; Konturen einer Geistesgeschichte der Mathematik, 1946; Technische Intelligenz, 1949; Descartes und die Folgen, 1951; Aesthetica, 1954; Semiotik. Allgemeine Theorie der Zeichen, 1967; Semiotische Prozesse und Systeme, 1975; Die Unwahrscheinlichkeit des Ästhetischen und die semiotische Konzeption der Kunst, 1979; Das Universum der Zeichen, 1983; Repräsentation und Fundierung der Realitäten, 1986.

Volker Friedrich studierte Philosophie und Germanistik; arbeitet als Journalist und Autor für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunkanstalten; Veröffentlichungen: Melancholie als Haltung, 1991; Philosophische Leitsätze. Eine Einführung in die Philosophie und das Philosophieren, 1992.

Carl Mitcham, geboren am 20. September 1941 in Dallas, Texas; seit 1989 Direktor des STS Program (Science, Technology, and Society Program) an der Pennsylvania State University; Herausgeber diverser Bücher, Bibliographien und Zeitschriften insbesondere über Technikphilosophie; zuletzt erschien: Thinking through Technology: The Path between Engineering and Philosophy, 1994.

Karl Raimund Popper, geboren am 18. Juli 1902 in Wien, gestorben am 17. September 1994 in London; lehrte bis zu seiner Emeritierung 1969 an der London Schools of Economics, wurde in den Adelstand erhoben; Begründer der philosophischen Schule des »Kritischen Rationalismus«. Deutsche Veröffentlichungen: Logik der Forschung, 1934; Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, 1957/58; Das Elend des Historizismus, 1965; Objektive Erkenntnis, 1973; Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie, 1979; Ausgangspunkte – Meine intellektuelle Entwicklung, 1979; Das Ich und sein Gehirn; mit Sir John Eccles, 1982; Offene Gesellschaft – offenes Universum; mit Franz Kreuzer, 1982; Auf der Suche nach einer besseren Welt, 1984; Vermutungen und Widerlegungen, 1994.

Neil Postman, geboren 1931; Professor of Communications Arts and Science an der New York University; Veröffentlichungen: Das Verschwinden der Kindheit, 1983; Wir amüsieren uns zu Tode. Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie, 1985; Das Technopol. die Macht der Technologien und die Entmündigung der Gesellschaft, 1992.

Richard Rorty, geboren am 4. Oktober 1931 in New York; lehrt seit 1982 als Professor of Humanities an der University of Virginia in Charlottesville. Deutsche Veröffentlichungen: Der Spiegel der Natur. Eine Kritik der Philosophie, 1981; Kontingenz, Ironie und Solidarität, 1989; Solidarität oder Objektivität? Drei philosophische Essays, 1988; Eine Kultur ohne Zentrum. Vier philosophische Essays und ein Vorwort, 1993.

Stanley Rosen, geboren am 29. Juli 1929 in Cleveland, Ohio; lehrte bis zu seiner Emeritierung 1993 als Evan Pugh Professor of Philosophy an der Penn State University, seitdem ist er als Distinguished Professor an der Boston University tätig. Veröffentlichungen: Plato's Symposium, 1968; Nihilism, 1969; G. W. F. Hegel, 1974; The Limits of Analysis, 1980; Plato's Sophist, 1983; Hermeneutics as Politics, 1987; The Quarrel between Philosophy and Poetry. Studies in Ancient Thought, 1988; The Ancients and the Moderns. Rethinking Modernity, 1989; The Question of Being. A Reversal of Heidegger, 1993.

Gianni Vattimo, geboren am 4. Januar 1936 in Turin; ist an der dortigen Universität seit 1982 ordentlicher Professor für Theoretische Philosophie. Veröffentlichungen: Le avventure della differenza, 1980; Il pensiero debole, 1983; La societé transparente, 1989; auf Deutsch liegen vor: Jenseits vom Subjekt, 1986; Das Ende der Moderne, Stuttgart 1990.

 

Reihen:

 

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