Einzeltitel

 

Homer_Odyssee

Homer
Odyssee

Mit Illustrationen von John Flaxman

Ins Deutsche übertragen und
eingeleitet von Thassilo von Scheffer

472 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 30 Abbildungen
Format 13,5 × 20,5 cm
Euro 48,00 [D]
ISBN 978-3-96662-412-1

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Der Urklassiker europäischer Poesie und Dichtung in einer modernen Übersetzung


Zum Text

Die Handlung der Odyssee gehört zum Sagenkreis um den Trojanischen Krieg und schließt an die Ilias an. In 24 Gesängen erzählt die Odyssee, wie der König von Ithaka nach dem zehn Jahre währenden Trojanischen Krieg, bei der Heimfahrt durch widrige Winde verschlagen, weitere zehn Jahre umherirrt und nach vielen Abenteuern schließlich als Bettler unerkannt heimkehrt. Eine Parallelhandlung zu den ersten Gesängen, die Telemachie, erzählt, wie Odysseus’ Sohn Telemachos sich auf die Suche nach dem vermißten Vater begibt. Als Odysseus schließlich nach Ithaka gelangt, findet er sein Haus voller aristokratischer Freier vor, die sein Eigentum aufzehren, seiner Frau Penelope einreden, er sei tot, und sie zwingen wollen, einen der ihren zu heiraten. In einem letzten Abenteuer, der Mnesterophonia, nimmt Odysseus gemeinsam mit Telemachos und dem treuen Hirten Eumaios den Kampf mit den Freiern auf. Eine zentrale Rolle im Epos nehmen die Gesänge 9 bis 12 ein, in denen Odysseus seine Abenteuer bis zur Ankunft bei den Phaiaken schildert. Dieser eher märchenhafte Teil wird von vielen Forschern für das ursprüngliche Epos gehalten, das später um die einleitende Telemachie und die ausführliche Schilderung des Freiermords am Ende erweitert wurde.

Der Text des Neusatzes folgt der Ausgabe Leipzig 1938, erschienen in der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung.

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[John Flaxmann, Quelle: Boer Verlag]

 

Der Autor

Homer

Homer gilt traditionell als Autor der Ilias und der Odyssee und damit als frühester Dichter des Abendlandes. Weder sein Geburtsort noch das Datum seiner Geburt oder das seines Todes sind zweifelsfrei bekannt. Es ist nicht einmal sicher, daß es Homer überhaupt gab. Kontrovers diskutiert wird die Frage, in welcher Epoche er gelebt haben soll. Herodot schätzte, dass Homer 400 Jahre vor ihm gelebt haben müsse; dies entspräche in etwa der Zeit um 850 v. Chr. Andere historische Quellen legen das Wirken Homers in die Zeit des Trojanischen Krieges, der traditionell etwa um 1200 v. Chr. datiert wird. Heutzutage stimmt die Forschung weitestgehend darin überein, daß Homer, wenn es ihn gab, etwa in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und/oder in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. gelebt hat. In der Antike wurden ihm weitere Werke wie die Homerischen Hymnen zugeschrieben, während andererseits immer wieder bezweifelt wird, ob Ilias und Odyssee überhaupt von einer einzigen historischen Person namens Homer verfaßt worden sind. Unbestritten ist die unermeßliche, bis heute andauernde Wirkung Homers, der schon in der Antike als der Dichter schlechthin galt. [Wikipedia]

Homer_Odyssee_18

[John Flaxmann, Quelle: Boer Verlag]

Der Übersetzer und Herausgeber

Thassilo von Scheffer (1873-1951) war ein deutscher Dichter, der insbesondere durch seine Übersetzungen antiker griechischer Dichtung (u. a. Homers) bekannt geworden ist. Er studierte an den Universitäten in Straßburg, Königsberg und Freiburg i. Br. und wurde 1900 zum Dr. phil. promoviert. Danach lebte er als freier Schriftsteller in München, Berlin und Rom.

Die Illustratoren

John Flaxman (1755-1826), britischer Bildhauer, kam 1756 zusammen mit seiner Familie nach London. Dort bekam er in der Werkstatt des Vaters eine erste künstlerische Anleitung. Von dem Bildhauer George Romney gefördert, konnte Flaxmann bereits 1767 einige Figurinen auf einer Ausstellung der Free Society of Arts ausstellen. 1775 warb ihn Thomas Bentley für die Firma Wedgwood ab. Nebenbei fand er aber noch genügend Möglichkeiten, sich künstlerisch zu betätigen. Auf einer Romreise fertigte der Bildhauer 1793 als Auftragsarbeit und eher nebenbei Zeichnungen zu Homers Ilias an, die 1795 von Tommaso Piroli in Kupfer gestochen wurden. Es folgten Zeichnungen zur Odyssee, gestochen von William Blake. Diese klassizistischen Umrisszeichnungen begründeten seinen Ruhm. 1797 berief ihn die Akademie zu ihrem Beisitzer, drei Jahre später wurde er ordentliches Mitglied. 1802 ging Flaxman studienhalber nach Paris. Als Mitglied der Akademie standen ihm zwar alle Türen offen. Zurück in London arbeitete Flaxman einige Jahre, bis er 1810 an der Londoner Akademie einen Lehrstuhl für Plastik angeboten bekam. Der schweizerische Maler Johann Heinrich Füssli bezeugte ausdrücklich die Beliebtheit von Flaxmans Vorlesungen und Seminaren.

 


 

 

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