Einzeltitel

 

Hugo_Die Elenden 1

Victor Hugo
Die Elenden

Erster Band

Mit Illustrationen berühmter zeitgenössischer
Maler und Illustratoren

Aus dem Französischen übersetzt von Paul Wiegler

608 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 13 Abbildungen
Euro 44,00 [D]
ISBN 978-3-96662-053-6

NEU: korrigierte Auflage

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Hugo_Die Elenden 2

Victor Hugo
Die Elenden

Zweiter Band

Mit Illustrationen berühmter zeitgenössischer
Maler und Illustratoren

Aus dem Französischen übersetzt von Paul Wiegler

596 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 11 Abbildungen
Euro 44,00 [D]
ISBN 978-3-96662-054-3

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Ein erschütternder Roman aus der Zeit Napoleons, der von den ausdrucksstarken Charakteren und spannenden Verwicklungen im historischen Umfeld lebt.

 


Zum Inhalt

Geschildert wird die französische Gesellschaft aus der Zeit Napoleons und Louis Philippes. Im Mittelpunkt steht der ehemalige Sträfling Jean Valjean. Durch seine Begegnung mit dem gutherzigen Bischof von Digne bekehrt, wird zu einem moralisch guten Menschen. Unter dem Namen M. Madeleine erarbeitet sich Valjean Bildung, Reichtum und Ansehe; er wird sogar Bürgermeister und erfolgreicher Fabrikant in Montreuil. Dort trifft er Fantine, die ihre Tochter Cosette dem habgierigen Gastwirt Thénardier in Pflege gegeben hat und hart arbeitet, um dessen immer höheren Geldforderungen erfüllen zu können. Letztendlich verliert sie ihre Arbeitsstelle und muss als Prostituierte Geld verdienen. Inspektor Javert, ein Polizeispitzel, lässt sie verhaften, doch wird sie von Jean Valjean gerettet, der ihr verspricht, ihre die Tochter Cosette zurückzubringen. Doch als ein Unschuldiger namens Champmathieu angeklagt wird, der untergetauchte ehemalige Häftling Valjean zu sein, gibt er sich zu erkennen und verliert alles, was er aufgebaut hat. Fantine stirbt. Valjean kann aus seiner erneuten Haft fliehen und wird fälschlicherweise für tot erklärt. Er befreit Cosette aus den Klauen Thénardiers.

Hugo Die Elenden 005 Hugo Die Elenden 037

© Boer Verlag

Lange Zeit leben die beiden, vollkommen glücklich, versteckt in Paris. Jean Valjean konnte sein Vermögen retten und wird unter dem Namen Fauchelevent zu einem bekannten Wohltäter. Der revolutionären Student Marius hat sich in Cosette verliebt. Er ist im Streit mit seinem konservativen Großvater von Zuhause weggegangen. Er findet heraus, dass sein toter Vater, ein General unter Napoleon, in der Schlacht bei Waterloo von Thénardier gerettet wurde, nachdem er von ihm ausgeraubt worden ist. Marius und Cosette treffen sich heimlich im Garten der Rue Plumet. Valjean weiß zunächst nichts davon. Als Thenardier erfährt, wo Valjean lebt, entschließt er sich, ihn mit seiner Bande auszurauben. Es misslingt ihm, weil Javert dazwischenkommt. Valjean flieht vor Javert. Als Valjean Cosettes Zuneigung zu Marius bemerkt, sieht er seine Beziehung zu Cosette bedroht und will mit ihr nach England fliehen. Marius nimmt zusammen mit seinen Freunden am Pariser Juniaufstand von 1832 teil und kämpft auf den Barrikaden, in der Hoffnung, dort den Tod zu finden. Valjean erfährt dies und rettet Cosettes Geliebten. Ebenso rettet er auch das Leben des Polizeispitzel Javert, der jedoch Selbstmord begeht. Nach der gescheiterten Revolution wird der schwerverletzte Marius im Haus seines Großvaters gepflegt. Nach seiner Heilung heiratet er Cosette. Jean Valjean offenbart Marius seine wahre Identität als ehemaliger Häftling, woraufhin Marius versucht, ihn von Cosette fernzuhalten, was den alten Mann vor Verzweiflung krank werden lässt. Als Marius Valjean in seiner ganzen Menschlichkeit erkennt, eilt er mit Cosette an Valjeans Sterbebett.

Zum Text

Der Text des vorliegenden Neusatzes folgt der Auflage Berlin 1952. Die französische Erstausgabe (Les Misérables) erschien im Jahr 1862. Die Illustrationen wurden der französischen Erstausgabe und der amerikanischen Ausgabe »The Works of Victor Hugo«, New York 1887 entnommen.

Zum Autor

Bild Victor Hugo

Victor Hugo (1802–1885) war einer der berühmtesten und erfolgreichsten französischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, der sich vehement für die unterpriviligierten Schichten der Gesellschaft einsetzte. Vor allem sein Roman »Die Elenden« (Les misérables) greift das Thema der damaligen Ungerechtigkeiten in der französischen Gesetzgebung und Rechtsprechung auf. Mit diesem Roman erlangte Victor Hugo Weltruhm. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit betätigte er sich als literarischer und politischer Publizist. Mehrfach war er als Angehöriger der Pairskammer oder als Abgeordneter oder Senator unmittelbar politisch aktiv. Neben Molière, Voltaire oder Balzac gilt er vielen Franzosen als ihr größter Autor überhaupt. Sein Schaffen kann teils der Romantik, teils dem Realismus zugeordnet werden. [Bildquelle: Wikipedia]

Der Übersetzer

Paul Wiegler (1878–1949) studierte Germanistik, Philosophie und Geschichtswissenschaft, wechselte jedoch früh zum Journalismus. Er war als Redakteur und Theaterkritiker in diversen deutschen Städten tätig und schrieb unter anderem für das Berliner Tageblatt, die Prager Bohemia und die Schaubühne. Von 1913 bis 1925 war Wiegler Leiter der Romanabteilung im Berliner Ullstein Verlag. Danach wirkte er in erster Linie als Essayist. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ging Wiegler nach Ost-Berlin und wurde später Lektor im neugegründeten Aufbau-Verlag. Paul Wieglers Werk besteht aus literaturhistorischen Arbeiten mit Schwerpunkten auf der deutschen und der französischen Literaturgeschichte, sowie aus historischen, kulturhistorischen und biografischen Essays. Von Bedeutung ist auch Paul Wieglers Wirken als Übersetzer französischer Klassiker ins Deutsche.

Die Illustratoren

François Flameng (1856-1923). Mit Unterstützung seines Vaters kam Flameng in seiner Heimatstadt an die École des Beaux-Arts und wurde dort zusammen mit Pierre Hédouin Schüler von Alexandre Cabanel. 1905 berief man Flameng als Dozent an die Académie des Beaux-Arts. Einige Jahre später wurde er dort Mitglied und später zeitweise Präsident. Er avancierte im Ersten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten offiziellen Kriegsmaler Frankreichs.

Émile Bayard (1837-1891), französischer Illustrator, studierte zwischen 1853 und 1857 an der École des Beaux-Arts, unter dem bekannten Maler Léon Cogniet. Anfang der 1860er Jahre arbeitete er vorwiegend für die Zeitschriften Journal des Voyages, Les Bibliothèque des Merveilles, Journal pour rire und L'Immortel. Mit der sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend durchsetzenden Fotografie werden Bayards dokumentarische Zeichnungen nach und nach aus den Zeitungen und Zeitschriften verdrängt, so dass er sich fast nur noch als Illustrator, unter anderem von Victor Hugos Les Misérables, Harriet Beecher-Stowes Onkel Toms Hütte, Jules Vernes Von der Erde zum Mond und Alphonse Daudets L'Immortel sowie in der Sittenmalerei betätigte.

Bild Victor Hugo Alphonse de Neuville (1836-1885) stammte aus einer wohlhabenden Familie. Nach dem Abitur studiert er an der Marineakademie in Lorient (Bretagne) Ingenieurswissenschaften. In dieser Zeit begann sich de Neuville für Malerei zu interessieren und wurde Schüler des Malers François-Édouard Picot. Durch dessen Vermittlung kam de Neuville später als Schüler im Atelier von Eugène Delacroix unter. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Illustrationen zu den Werken von Alexandre Dumas, Jules Verne und François Guizot. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg avancierte Neuville zum gefragten Schlachtenmaler. Seinen Ruhm begründete Neuville mit dem Gemälde »Biwak vor dem Dorf Le Bourget«, das 1872 im Pariser Salon ausgestellt wurde. [Bildquelle: Wikipedia]

 

 


 

 


 

 

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